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Fournier durchbricht Schallmauer. Freier Fall aus 40 Km Höhe

26 Mai 2008

Bald ist es soweit: Fournier (64 Jahre, Franzose) macht sich mit einem Ballon auf den Weg in die Stratosphäre: 40.000 meter über der erde, und von dort aus will er springen. Dann dauert der Fall dauert „nur“ ein paar Minuten. Er wird beim Fallen eine Geschwindigkeit von über 1000 km/h erreichen und somit als erster Mensch die Schallmauer durchbrechen.

>> Chronik des Geschehens und aktuelle Ereignisse beschreibe ich [hier]

geplanter Verlauf:

  1. Einatmen von reinem Sauerstoff um den Stickstoffanteil im Blut zu verringern (durch die extreme Luftdruckunterschiede besteht sonst die Gefahr von Blutgerinnseln)
  2. mit einem Heliumballon/Stratosphärenballon bis in die Stratosphäre, 40.000 Meter Höhe
  3. Absprung – Bei dem Sprung wird er nur einen druckgeschützten Spezialanzug und einen mit Sauerstoff gefüllten Helm tragen. Außerdem einen ungeöffneten Fallschirm.
  4. Freier Fall bis wenige Kilometer über den Erdboden, dann wird der Fallschirm geöffnet
  5. Vier Weltrekorde auf einmal brechen: höchste Absprunghöhe, höchster Ballonflug, längster freier Fall, schnellstes Falltempo

geb. 14.05.1944

Linkhinweise

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist noch der inzwischen 79jährige Kittinger, der dieselbe Idee schon 1960 nur ein „paar Kilometer“ weiter unten (rund 31 km Höhe) schon durchführte: „Ich habe ihm schon vor Jahren erzählt, dass es da draußen sehr feindlich ist“, so Kittinger. So sei seine Hand auf das Doppelte der Normalgröße angeschwollen, weil es Probleme mit dem Handschuh gegeben habe. „Man ist in einem Vakuum, und das Leben hängt völlig davon ab, ob der Raumanzug richtig funktioniert…“

In einem Video über Stuntman Steve Truglia kommt auch Fournier vor, denn Truglia hat dieselben Ziele:

forum

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9 Kommentare

  1. was in frankreich verboten wird, ist in kanada erlaubt UND DAS IST AUCH GUT SO!

    O CANADA…!


  2. also der is doch einfach nur verrückt. kann ich nich verstehen sowas!


  3. damn! das ist voll krank!


  4. achso: das erinnert mich an den eintrag zu osman, der zwar von nicht so weit oben hopste, dafür aber ganz ohne fallschirm >>> https://ostseemimi.wordpress.com/2008/03/27/klettern-ohne-absicherung/


  5. ist das überhaupt möglich?
    der freie fall mit reibung berechnet sich so.
    wurzel((m*g)/(0,5*cw*A*p)
    cw für stromliniekörper = 0,06
    A sagen wir 0,8m*0,4m= 0,32m²
    über 20km haben wir nur 10% luftdruck p=0,1
    m tippe ich mal auf 120kg
    g = 9,81 m/s²
    also kommt raus v=1107,36 km/h
    die schallgeschwindigkeit in 10km höhe beträgt 1050km/h
    also mit meinen geshcätzten werten sollte es klappen. aber iwie überrascht mich das. ich würde sagen, dass es praktisch trotzdem nicht klappt. ^^


  6. Als alter Fallschirmspringer wünsche ich natürlich ein dreifaches „Glück ab“.


  7. hat leider nicht funktioniert. Ballon flog davon, leer.Dennoch Gratulation zur g-Berechnung, kommt fast hin.


  8. Ist ja witzig das darüber Nichts im Fersehen gebracht worden ist^^….den man spricht ja jetzt darüber das der österreicher der erste sei…..und ist jetzt seit 4 minuten im freien Fall :D:D:D:D


  9. jaja, dieser österreicher…… adolf hieß der, oder?



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